Tagung 2026 – Reichsstadt und Bildung

Mühlhausen/Thüringen, 16. bis 18. Februar 2026

Dreizehnte wissenschaftliche Tagung des “Mühlhäuser Arbeitskreises für Reichsstadtgeschichte” in Verbindung mit der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung und dem Mühlhäuser Geschichts- und Denkmalpflegeverein e. V.

Montag, 16. Februar 2026

Gelehrte aus Reichsstädten im Spätmittelalter.
Vergleichende Perspektiven / Christian Hesse (Bern)
Die Nürnberger Hochschule in Altdorf als Bildungsort
süddeutscher Reichsstädter (1575 – 1809) /
Wolfgang Mährle (Stuttgart)
Lateinschulen in den böhmischen und mährischen königlichen
Städten in der Frühen Neuzeit (1500 – 1700) /
Martin Holý (Prag)

Montag, 16. Februar 2026 - Abendveranstaltung

Vortrag: Das Wissen der Reichsstädte /
Marian Füssel (Göttingen)

Dienstag, 17. Februar 2026

Lesen, Schreiben, Rechnen. Elementarunterricht zu Beginn
der Frühen Neuzeit am Beispiel der Reich sstadt St. Gallen /
Arman Weidenmann (St. Gallen)
Weibliche Bildung zwischen Kloster und Kommune. Geistliche
Frauen als Akteurinnen in den (reichs-)städtischen Bildungslandschaften
Essens und Kölns /
Teresa Schröder-Stapper (Düsseldorf)
„Schreiben um zu lernen.“ Kaufmännisch e Briefe als
Anweisung, Nachweis und Quelle des Sprach erwerbs
zwischen Nürnberg, Venedig und Westeuropa /
Bettina Pfotenhauer Caniato (Padua/München)
Das Wissen der Wundärzte. Medizinische Bildung und
Wissensvermittlung in spätmittelalterlichen Reichsstädten /
Melanie Panse-Buchwalter (Kassel)
„In Summa der Stattschreiber gehöret zu allen vorfallenheiten
in gemeiner Statt.“ Stadtschreiber als Wissensträger
in kleinen Reichsstädten / Sebastian Weil (Kassel)
Lateinschule, Klosterpforte, Hauslehrer. Bildungswege im
reichsstädtischen Patriziat Nürnbergs im Vergleich /
Antonia Landois (Nürnberg)
Reichsstadt und Bildung – eine Rückschau /
Kerstin Hitzbleck (Kiel)

Mittwoch, 18. Februar 2026

Die Universität Erfurt als zentraler Bildungsstandort
Thüringens im späten Mittelalter /
Robert Gramsch-Stehfest (Jena)